<%@LANGUAGE="JAVASCRIPT" CODEPAGE="65001"%> RESPECT - Programm

COMING UP

Aufruf:
Mein Ansbach - Klangporträt


RESPECT wünscht Allen ein schönes Weihnachtsfest und ein Gutes Neues Jahr!

Das Programm startet im Februar in seine neue Runde


NEWS


Wasser ist ein öffentliches Gut - keine Handelsware. Die Europäische Kommission gerade ein Jahrhundertprojekt durchzusetzen. Es geht um nicht weniger als um die europaweite Privatisierung der Wasserversorgung. Wenn sich die EU-Kommission durchsetzt, dürfte aus einem Allgemeingut dann ein Spekulationsobjekt werden.

Hier findet sich der Link zum Monitor-Bericht.

Hier gehts zur Petition an die EU - jede Unterschrift zählt!



Ziel der Petition ist es, die unabhängige Risikoforschung im Bereich Gen- und Biotechnologie zu stärken. „Trotz jahrelanger Kritik an Interessenkonflikten von Experten, die mit der Risikobewertung im Bereich Gentechnik befasst sind, ist die zuständige Ministerin Ilse Aigner untätig..

Die Tiere sollen für die Pharmaforschung genutzt werden. Derartige Patente können einen kommerziellen Anreiz bedeuten immer mehr Tierversuche durchzuführen – sogar mit Menschenaffen wie Schimpansen.

Fakten und Petition finden sich hier.

Willkommen im Archiv unserer Reihe. Hier sehen Sie, welche Themen bereits behandelt wurden, welche Aktionen und Projekte bereits liefen:

2013 I 2014

 

2014

18.2. I 27.2. I 11.3. I 14.3. I 25.3. I 10.4. I 29.4. I 22.5. I 27.5. I 24.6. I 1.7. I 19.7. I 20.7. I 23.9. I 14.10. I 21.10. I 25.11. I 11.12. I 15.1.15 I 27.1.15

Mein Ansbach - Klangporträt I Schulprojekte – Aktion Klima mobil I Schulkino I Kreativworkshop I Öffentliches Bücherregal I Jedem Bürger seinen Apfel

 

Dienstag, 18.2., 19.30 Kammerspiele (Saal)
Kino:
Peak
Dokumentation DE/IT 2011 / 90 Min / FSK 0
Regie: Hannes Lang

Skifahren – eine der beliebtesten Freizeitsportarten im Winterurlaub. Vor allem in den Alpen hat sich der Massentourismus ausgebreitet und prägt das dortige Landschaftsbild. Doch das Paradies kränkelt. Durch den Klimawandel und die resultierende Schneearmut ist ein massiver Einsatz von Technik notwendig, um unabhängig von natürlichen Wetterbedingungen eine perfekte Winterlandschaft zu produzieren.
Das heutige Gebiet der Alpen ist zu einem bizarren Hybriden aus Technik und Natur geworden, gleichzeitig aber auch zu einem Spiegelbild unserer Gegenwart. Unser konsumorientiertes Verhältnis zur Natur formt die Landschaften nach unseren Bedürfnissen. Wohin führt dieser Weg?

Mein Ansbach - Ein Klangporträt der Stadt
Ein Kulturprojekt des international renommierten Klangkünstlers Kalle Laar in Zusammenarbeit mit den Bürgern von Ansbach.

Wie klingt Ansbach? Welche Geräusche und Klänge charakterisieren unsereStadt? Welche schönen und welche störenden Töne begleiten unseren Alltag? Was hören Sie, wenn Sie die Augen schließen? Was hören Sie, wenn Sie an Ansbach denken?

Der Hörsinn bietet uns sehr viel – Angeregt öffnet er uns die Welt um uns herum neu, lässt uns die Umgebung neu wahrnehmen. Die Stadt erzählt unentwegt ihre Geschichten, jede Landschaft erklingt auf ihre ganz eigene Weise, jeder Ort hat seine akustische Identität.

Die Ansbacher Bürger sind eingeladen, Klänge ihrer Umwelt aufzunehmen und uns zu schicken, z.B. Lieblings- oder Störgeräusche, ihre Nachbarschaft, Verkehr, Eisenbahn, Schritte, Passagen, Kirchen und alles, was ihnen aus irgendeinem Grund auffällt. Wer sie selbst nicht aufnehmen kann, hat die Möglichkeit den Künstler über seinen Klangwunsch zu informieren – email: ansbach@klangmuseum.de und Klangpostkasten LOFT (Maximilianstr. 27-29). Dieser Klangwunsch wird in diesem Fall von uns aufgenommen.Kalle Laar wird aus allen eingegangenen Geräuschen und Klängen das Klangporträt Ansbach komponieren.

Das Konzept sieht vor, im Vorfeld mit verschiedenen Bevölkerungsgruppen, z.B. Schülern, Studenten oder Senioren zusammenzuarbeiten, um eine authentische und abwechslungs-reiche Komposition zu entwickeln, das erste und einzigartige Klangporträt der Stadt Ansbach!

Projektstart: 5.12.13; Deadline: 2.3.14
Projektträger von Mein Ansbach ist der pilotraum01 e.V., initiiert von Dr. Serafine Lindemann und Dr. Christian Schoen.
www.soundmuseum.com/Ansbach

Praktische Informationen:
Bis wann können Sie Klänge einreichen? Einsendeschluss ist der 2.3.14.

Wohin können Sie ihre Klänge und Geräusche verschicken?
Entweder per email an ansbach@klangmuseum.de und/ oder in den Klangpostkasten LOFT (Maximilianstr. 27-29 [im Durchgang Innenhof Kammerspiele] in 91522 Ansbach) einwerfen oder schicken.

Wie können die Klänge und Geräusche gespeichert und übermittelt werden?
Auf jedebeliebige Art und Weise, z.B. auf Kassette, Stick, CD, SD-Karten oder auchals email-Anhang an ansbach@klangmuseum.de.

Gibt es Anforderungen an die Aufnahmequalität oder die Länge der Aufnahme? Nein

Darf ein Teilnehmer mehrere Beiträge einschicken? Ja

Gibt es auch eine Belohnung für diejenigen, die sich beteiligen? Nein, im Gegenteil: Das Projekt darf mit einer steuerwirksamen Spende unterstützt werden.
Spendenkonto des pilotraum01, Konto: BLZ: 701 694 64 / KTO-NR.: 616494
BIC: GENODEF1MO7, IBAN: DE69701694640000616494;
Kennwort: Ansbach klingt

Welche Gesamtlänge wird das Projekt am Ende haben? Geplant sind zwischen 25 und 45 Minuten.


Dienstag, 18.2., 18.30 (-9.3.) LOFT
Ausstellung: Wo ist denn das Problem?

Eine Ausstellung von Studenten des Studiengangs Multimedia und Kommunikation der HS Ansbach (muk). Viele Dinge in unserem Leben erscheinen selbstverständlich und doch können sich große Probleme dahinter verbergen. Studierende der HS Ansbach versuchen diese Probleme mit Plakaten und Animationenaufzuzeigen. Komplexe Zusammenhänge verständlich darzustellen, ist die Basis sein für ein neues Bewusstsein und die Bereitschaft für Veränderungen.
Ausstellung bis 9.3. www.das-loft.org


Dienstag 11.3., 19.30 Kammerspiele (Saal)
Kino: Die Akte Aluminium
Dokumentation DE/AT, 2012 / 98 Min / FSK 0
Ein Film von Bert Ehgartner

Der Werkstoff Aluminium besitzt faszinierende Eigenschaften und ist in vielen Bereichen einsetzbar. Er findet sich in Lebensmittelverpackungen ebenso wie in Hausfassaden, Autokarosserien, Kosmetikartikeln und Medikamenten. Aber ist das Leichtmetall auch gesundheitlich unbedenklich? Die Zweifel daran wachsen.
Wissenschaftler sind besorgt und finden immer mehr Belege für einen möglichen Zusammenhang zwischen Aluminium und dem Auftreten zahlreicher Krankheiten, von Alzheimer bis Brustkrebs, von Allergien bis zu Autoimmunkrankheiten. Dazu kommt der Umweltaspekt: Für die Herstellung von Aluminium werden große Mengen an Rohstoffen und Energie benötigt. Obendrein kann die Produktion zu Umweltkatastrophen großen Ausmaßes führen.


Dienstag 25.3., 19.00 Evangelisches Gemeindehaus (Kleiner Saal)
Land unter im Pazifik- Die Folgen des globalen Klimwandels
Ein Film-Vortrag von Julia Ratzmann.

Besonders betroffen vom Meeresspiegelanstieg, der Zunahme von Wirbelstürmen und der Erwärmung des Ozeans sind die rund 11 Millionen Menschen in Ozeanien. Auf den niedrig gelegenen Atollen verlieren die Menschen mit dem Anstieg des Meeresspiegels fruchtbares Land, sie sind von importierten Nahrungsmitteln abhängig. Die 3.500 Einwohner des zu Papua-Neuguinea gehörenden Carteret-Atolls haben die Konsequenz aus dem drohenden Untergang ihrer Insel gezogen. Mit Unterstützung der katholischen Kirche haben sie ein Stück Land auf einer höher gelegenen Insel gekauft. Seit zwei Jahren läuft die Umsiedlung dieser Atoll-Bewohner. Der Vortrag und der eindrucksvolle Film "Sun Come Up" (2011) gehen der Frage nach, wie sich der Klimawandel auf den Alltag der Menschen auswirkt und wie diese mit dem Verlust ihrer Heimat umgehen. 
In Zusammenarbeit mit dem Evangelischen Bildungswerk.


Freitag, 14.3.,  17.00 St. Gumbertus
Kalle Laar – Uraufführung: Mein Ansbach – Ein Klangporträt Stadt

Fr 14.3., 19.30
LOFT
Ausstellung
(bis 20.4.) Kalle Laar: SPEAKER

Der Klangkünstler, Hörspielautor und DJ Kalle Laar wird das LOFT in einen akustischen Erlebnisraum verwandeln, der zum Zuhören, Diskutieren und Entspannen einlädt. Der Besucher durchläuft eine Klanglandschaft aus Geräuschen, leisen Stimmen und unbestimmbaren Lauten. Nackte Lautsprecher von unterschiedlicher Bauart und zweifelhafter Beschaffenheit erinnern an einsame verlorene Satelliten und lassen die Komposition im Raum schweben.


Donnerstag 10.4., 11.00 Klimaladen (Kannenstr. 16)
Torffreie Blumenerde

Der meisten Blumenerdenbestehen zu 80% oder mehr aus Torf. Um Torf zu gewinnen werden Moore entwässert und zerstört. Diese sind wichtige CO2-Speicher und Lebensraum für einzigartige Lebensgemeinschaften.
Mit einem Stand vor dem Klimaladen wollen wir auf diese Problematik aufmerksam machen, informieren und Alternativen vorschlagen. Als kleines „Give-away“ stellen wir Blumensetzlinge in torffreier Blumenerde und Kartontöpfchen zur Verfügung.


Dienstag, 29.4., 19.30 Kammerspiele (Saal)
Kino:
Bottled Life. Die Wahrheit über Nestlés Geschäfte mit dem Wasser
Dokumentation, CH 2011, 90 Min, FSK 0
Ein Film von Urs Schnell

Wie verwandelt man Wasser in Geld? Es gibt eine Firma, die das Rezept genau kennt: Nestlé. Dieser Konzern dominiert den globalen Handel mit abgepacktem Trinkwasser. Der Schweizer Journalist Res Gehriger macht sich auf, einen Blick hinter die Kulissen des Milliardengeschäfts zu werfen. Er bricht auf zu einer Entdeckungsreise, recherchiert in den USA, in Nigeria und in Pakistan. Die Expedition in die Welt des Flaschenwassers verdichtet sich zu einem Bild über die Denkweisen und Strategien des mächtigsten Lebensmittelkonzerns der Welt.


Donnerstag, 22.5., 19.30  LOFT:
Vortrag: Prof. Dr. Christian Kreiß: Ex und Hopp: Warum viele Produkte immer kürzer halten


Wer hat es nicht auch schon erlebt: Kurz nachdem die Garantie auf ein Produkt abgelaufen ist, geht es kaputt. Zufall? Ungeschicklichkeit? Gar Absicht des Herstellers? Die Haltbarkeit vieler Produkte hat nachgelassen. In dem Vortrag wird auf die Hintergründe, die hinter der „geplanten Obsoleszenz“, der gewollten Verkürzung der Lebensdauer von Produkten stecken, eingegangen und Maßnahmen vorgestellt, was man dagegen tun könnte. Dr. Christian Kreiß, Professor für Finanzierung und Wirtschaftspolitik, Hochschule Aalen.


Dienstag, 27.5., 19.30
LOFT:
Vortrag: Dr. Christoph Then: Patente auf Tiere und Pflanzen

Nachholtermin für die ursprünglich für den 27.2. vorgesehene Veranstaltung.

Seit etwa 20 Jahren erteilt das Europäische Patentamt in München Patente auf Gene, Pflanzen und Tiere. Landwirte, Züchter und Verbraucher werden mit einem neuen Netz von Abhängigkeiten überzogen. Die Patente beruhen nicht auf echten Erfindungen, sondern auf Entdeckungen, sie erstrecken sich auf Pflanzen- und Tierzucht, auf die Tiere und Pflanzen und zum Teil sogar auf Lebensmittel. Jüngste Beispiele: Patente auf Milchkühe und Schweine, auf Brokkoli und Tomaten. Das Patentrecht wird missbraucht: Statt der Belohnung von Erfindungen geht es um die Aneignung von Lebensgrundlagen wie Saatgut, Ernte und Lebensmittel.
Dr. Christoph Then, Tierarzt und Mitgründer der Initiative „Kein Patent auf Leben“, München.


Dienstag, 24.6., 19.30 Kammerspiele (Saal)
Kino: Population Boom
Dokumentation, AT 2013, 93 Min, FSK 0
Ein Film von Werner Boote

7 Milliarden Menschen auf der Erde. Schwindende Res­sourcen, giftige Müllberge, Hunger und Klima­wandel – eine Folge der Überbevölkerung? Wer behauptet eigentlich, dass die Welt übervölkert ist? Und wer von uns ist zuviel? Nach dem großen Kinoerfolg von „Plastic Planet” bereist der neugierige Dokumentarist Werner Boote unseren Planeten und untersucht für POPULATION BOOM ein jahrzehntelang festgefahrenes Weltbild. Für ihn stellt sich eine völlig andere Frage: Wer oder was treibt dieses Katastrophenszenario an?


Dienstag 1.7., 19.30 Platen-Gymnasium (Bahnhofsplatz 15)
Vortrag: N.N., Land Grabbing weltweit

In den vergangenen 10 Jahren wurden Schätzungen zufolge203 Millionen Hektar Ackerland an ausländische Investoren verkauft oder verpachtet. Mehr als die Hälfte der Landgeschäfte betraf Afrika. Die Investoren produzieren auf dem Land hauptsächlich Nahrungsmittel und Energiepflanzen für den Export oder nutzen den fruchtbaren Boden als Spekulationsobjekt. Welche verheerenden Auswirkungen das „Land Grabbing“ auf die Ernährungslage in vielen Staaten Afrikas und Südamerikas hat, wird an diesem Abend deutlich.
In Zusammenarbeit mit KEB und Platen-Gymnasium.


Dienstag, 1.-15.7. Platen-Gymnasium (Bahnhofsplatz 15)
Ausstellung: abgeerntet. Wer ernährt die Welt?

Das Ziel der internationalen Staatengemeinschaft von 1996, die Zahl der unter Hunger leidenden Menschen bis zum Jahr 2015 zu halbieren, war wohl illusorisch. 18 Jahre später hungern immer noch 925 Millionen Menschen und nach Schätzungensterben täglich 30.000 Menschen an seinen Folgen. Auf fünf Entdeckerpfaden erfahren Besucherinnen und Besucher der Ausstellung, warum Menschen an Unterernährung leiden und wie der weltweite Hunger bekämpft werden kann. Themenfelder sind Gentechnik, Zugang zu Ressourcen, Kleinbauern, Fairer Handel und Agrokraftstoffe.
Die Ausstellung ist von Montag bis Freitag, 9 – 17 Uhr geöffnet.
In Zusammenarbeit mit Platen-Gymnasium.


Sa 19.7., 10.00 Retti-Palais (Garten)

Der Grüne Tag ist die natürliche Ergänzung zur kulturellen Grünen Nacht am 19. Juli 2014 und bildet den Auftakt für den Ansbacher Holzweg, der dauerhaft bestehen bleiben soll.

Im Zusammenhang mit dem Projekt im Retti-Palais Kräutergarten anlegen mit Respect, Pflanzaktion ab 10 Uhr – gemeinsam wird unter fachkundiger Leitung ein Kräuterbeet angelegt, das fortan öffentlich nutzbar sein soll.


Sa-So 19.-20.7., jew. 15-18.30  LOFT
2-tägiger Kinderworkshop: Zeichnen – kann ich nicht!  
Für Kinder zwischen 7 und 14 Jahren

Das habt ihr bestimmt auch schon einmal gesagt. Bei diesem Workshop könnt ihr etwas über das Zeichnen lernen, bekommt Anleitungen und könnt euch ausprobieren. Wir werden am Samstag Übungen machen und verschiedene Objekte und phantastische Welten zeichnen. Vor allem werden wir das richtige Sehen üben. Am Sonntag, wenn es ruhig wird in Ansbach, gehen wir in die Stadt, um draußen zu zeichnen und um uns „ein Bild von der Stadt zu machen“. – Die entstandenen Arbeiten werden im Rahmen der Ausstellung zu den Kaspar-Hauser-Festpielen gezeigt werden.

Anmeldung bis zum 6.7.: Damaris Schultz-Pöpel (daschpots@gmx.de, t:0178-6928365)

 


Di 23.9., 19.30 Kammerspiele (Saal)
Kino: Der Schein trügt

Dokumentation, 2009, 97 Min, FSK 0
Ein Film von Claus Strigel

Im Geld schmilzt die Welt. Ob Sex, Kartoffeln oder Waffen: Das Zaubermittel Geld, kann alles zu allem wandeln. Die folgenreichste Erfindung der Menschheit ist ebenso genial wie fatal.

Die Alternative findet sich in einem Armenviertel am Rande des brasilianischen Fortaleza. Eine zweite selbst erfundene Währung, der Palmas, hat in dem Viertel in mitten der Armut eine blühende Wirtschaft aufkeimen lassen. 40 solcher Banken arbeiten bereits erfolgreich in Brasilien  und im Wochentakt werden neue gegründet. Selbst gedrucktes Geld funktioniert nicht nur, sondern oft auch besser. Davon zeugen tausende lokaler, ergänzender Währungen weltweit. Paul Singer, Brasiliens Staatssekretär für solidarische Ökonomie bringt die Sache auf den Punkt: Wir müssen die Macht über unser Geld zurückgewinnen.


Di 14.10. Kino, 19.30 Kammerspiele (Saal)
Kino: Leben mit der Energiewende 2 - 100% regenerativ

Ein Kino Dokumentarfilm
Deutschland 2014, Farbe, 90 Minuten
Regie: Frank Farenski, Kamera: Felix Peschko 

„Leben mit der Energiewende - Der Kinofilm“ begeisterte in 2013 hunderttausende Zuschauer. Ein Film, der für die Energiewende Mut macht und die Widerstände dagegen aufzeigte. Mit „Leben mit der Energiewende 2 - 100% regenerativ“ geht es im Kino mit der Energiewende jetzt weiter. Die neue Bundesregierung betreibt die Energiewende halbherzig, der Ausbau von erneuerbaren Energien wird sogar künstlich ausgebremst. So ist für den Eigenverbrauch von Solarstrom eine Sonnensteuer geplant, während für die Braunkohleförderung ganze Dörfer umgesiedelt werden sollen. Die Energiewirtschaft hat sich einmal mehr durchgesetzt. Doch unabhängig von allen politischen Widerständen gestalten die Bürger selber die Energiewende weiter. Denn es sind alle Instrumente da! Wir können uns heute und sofort mit günstiger, regenerativer und damit umweltfreundlicher Energie versorgen. 
Der neue Kinofilm illustriert gegen alle Propaganda von Medien, Politik und der konservativen Energiewirtschaft, dass eine Versorgung zu 100% mit regenerativer Energie möglich ist. Im ersten Teil zeigt der Film die politischen Widerstände gegen die Energiewende auf. Im zweiten Teil nun werden Werkzeuge präsentiert, mit welchen die Bürger und Unternehmen ihre eigene Energiewende gestalten können.


Di 21.10. Kino, 19.30 Kammerspiele (Saal)
GÆG: Huber & Aichner. powerwalk – Der Film / passage2011 – Der Film

Die individuelle Energiegewinnung, die Problematik um die Speicherung und den Transport von Strom stehen im Zentrum des Kunstprojekts der beiden Münchner Künstler. In einem absurden Unterfangen haben sie mit selbst konstruierten Windrädern auf eine zehntägigen Wanderung im isländischen Hochland Energie gesammelt. Der gewonnene Strom diente schließliche dazu, zwei Waschmaschinen anzutreiben, um die Expeditionskleidung zu reinigen. Wie in ihrem internationalen Erfolgsprojekt passage2011, wo die Künstler ein selbstgebautes Boot über die Alpen zogen, um zur Venedig-Biennale zu gelangen, hinterfragt auch powerwalk die Sinnhaftigkeit menschlichen Tuns.


Di 25.11., 19.30 Kammerspiele (Saal)
Kino:
Voices of Transition
Dokumentation, DE/FR, 2012, 65 Min, FSK 0
Ein Film von Nils Aquilar

Der Film beschäftigt sich mit der Gefährdung der landwirtschaftschaftlichen Produktion durch Energie- und Ressourcenverknappung und zeigt als Alternativen Agrarökologie in Frankreich, die Transition-Town-Bewegung sowie urbane Landwirtschaft in Kuba als Vorreiter einer Transformation der Nahrungsmittelproduktion weg von industrieller Landwirtschaft zu kleinteiliger, dezentraler Erzeugung. Der Film zeigt eingängige und mitreißende Beispiele des sozialökologischen Wandels in England, Frankreich und Kuba. Dabei liefert er Antworten auf die Fragen: Wie können wir in Zukunft die Welt ernähren?  Welche Alternativen zur konventionellen Landwirtschaft gibt es? Wie gestalten wir den Übergang in eine postfossile, relokalisierte Wirtschaft?
Im Anschluss diskutieren wir mit dem Macher des Film Nils Aquilar.


bis zum 4. Januar 2015 LOFT
Ausstellung: GÆG - Huber & Aichner: Natur pur

Die Ausstellung der beiden Münchner Künstler Thomas Huber und Wolfgang Aichner konzentriert sich auf das Verhältnis des Menschen und Natur. Im Zentrum steht dabei ein künstlich geschaffener Wald als verkitschtes Sehnsuchtsmodell. Einzelnen, saisonal unabhängige Kunst-Bäumchen, atmend und von innen beleuchtet. In silva inflata© zeigen die Künstler eine ironische Sichtweise auf den Umgang mit der Natur. Wandelt man durch die Installation, scheint man maßstäblich riesig, stellt man sich einen wirklichen Wald vor. Die Arbeit setzt sich mit der menschlichen Anmaßung gegenüber der Natur, die über Gentechnologie zu einer absurden Patentpolitik führt, auseinander.
Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie hier.
Ausstellung vom 22.10.14 – 4.1.15


Do 15.1.15, 19.30 Kammerspiele (Saal)
Multivisionsshow: Naturwunder Erde.
Eine Weltreise voller Bilder, Erlebnisse und Musik
Von und mit Markus Mauthe

Die Erde im Porträt: Eine größere Herausforderung hätte sich der Naturschützer und Fotograf Markus Mauthe nicht aussuchen können. In seiner neuen Multimedia-Reportage im Auftrag der Umweltschutzorganisation Greenpeace nimmt der Fotograf sein Publikum mit auf eine Reise zu den beeindruckendsten Naturlandschaften unsere Erde. Er hat es geschafft, die unermessliche Vielfalt des Planeten mit der Kamera festzuhalten und exemplarisch relevante Lebensräume im Wasser, Wald, Grasland und Gestein sowie deren Verbindungen untereinander zu zeigen. Über einen Zeitraum von zweieinhalb Jahren, auf Reisen in sechs Kontinente entstand diese Lichtbildshow, die nun in den Kammerspielen präsentiert wird.
In Zusammenarbeit mit dem Evangelischen Bildungswerk.


Do 11.12., 16.30 Klimaladen, Kannenstr. 16
Aktion: Handys sammeln für die Umwelt

In Deutschland werden jedes Jahr mehr als 35 Millionen neue Handys gekauft, die durchschnittliche Einsatzzeit eines Handys liegt bei 18 Monaten. Um die 72 Millionen Althandys verstauben demnach in den Schubladen und finden nicht in den Rohstoffkreislauf zurück. In Handys stecken wertvolle Rohstoffe wie Gold und Palladium aber auch Schadstoffe wie Blei und Beryllium die speziell entsorgt
werden müssen. Diese Recycling-Initiative wird von der deutschen Umwelthilfe (DUH) in Kooperation mit der deutschen Telekom bereits seit 2003 erfolgreich durchgeführt.

Im Klimaladen können bis Ende März Althandys abgegeben werden. Diese werden über einen längeren Zeitraum gesammelt und anschließend der DUH übergeben. Mit den Erlösen werden allgemeine Naturschutzprojekte oder eigene regionale Projekte finanziell unterstützt.
Link: http://www.handysfuerdieumwelt.de/home/


27.1.15, 19.30 Kammerspiele (Saal)
RESPECTacle - Programmabschluss

Mit einem unterhaltsamen Programm rund um verschiedene RESPECT-Themen beschließt die Reihe das Jahr 2014 und eröffnet gleichsam das neue Jahr. Mit dem Münchner DJ Kalle Laar mit der Ethic`s Disco und Beiträgen von Studenten der HS Anbach. Wie bereits im Vorjahr wird auch beim diesjährigen RESPECTacle eine Poetry Slam Einlage stattfinden. Vier erfahrene Slammer treten mit thematisch passenden Texten ans Mikrofon und zeigen mit eigenen Worten, wie sie die Thematik Nachhaltigkeit, Umweltschutz und Klimawandel sehen. Teils humoristisch, teils kritisch-boshaft lesen: Frederike Jakob aus Erlangen, Thomas Schmidt aus Schwabach, Martin Geier aus Nürnberg und der Ansbacher Slam-Moderator Michael Jakob Gedichte und Kurzgeschichten im Rahmen einer Slam-Revue (also ohne Wettbewerb).
Durch den Abend führen Mathias Brenner und Christian Schoen.


Pädagogische Projekte

Öffentliches Bücherregal – Klimaschutz

Ein öffentliches Bücherregal dient dem kostenlosen und formlosen Leihen und Tauschen von Büchern. Das Regal wird zu Beginn mit Büchern zu den Themen Umwelt- und Klimaschutz, Nachhaltigkeit, Ressourcenschonung, etc. bestückt. Als erster Projektunterstützer konnte die Initiative „global Marschallplan“ gewonnen werden, welche einen großen Teil an Büchern vergünstigt zur Verfügung stellt. Ergänzt wird dies durch bereits angemeldete, private Bücherspenden.
Standorte: 2014 Feb – Mar (Klimaladen), Apr – Mai (Kammer-Café), Mai - November (Beringershof)


Schulkino
Die Schulen in Ansbach und Umgebung können sich die Filme unseres Kinoprogramms für einen der Folgetage ausleihen oder eine Vorführung in den Kammerspielen buchen (ab 2 Klassen). Kontakt: Sabine Glatter, sabine@kammerspiele.com, T: 0981-1 37 56


Schulprojekte – Aktion Klima mobil

Bildung von schulischen Arbeitsgemeinschaften im  Rahmen der Aktion Klima! mobil des Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. Interessierte Schulen bzw. Schulklassen werden mit dem klimamobil ausgestattet. Die Schüler begeben sich auf eine „Klimaschutz - Entdeckungstour" durch Ansbach. Sie erstellen ihr eigenes Projekt und ihre eigene Präsentation / Kurzfilm mit Hilfe der beigefügten Videokamera.

Mehr Informationen und Anmeldungen: t: 0981-51397, mathias.brenner@ansbach.de


Jedem Bürger seinen Apfel
Im vergangenen Sommer fand im Rahmen von RESPECT ein Fotoworkshop für Kinder, unter der Leitung von Damaris Schultz-Pöpel, statt. Die Resultate der Fotosafari, bei der Kinder zwischen 6 und 12 Jahren ihren Blick auf die Stadt festhielten, wurden mit großer Resonanz im Brücken-Center gezeigt. Zum Ende der Ausstellung, die vom 15.-20.7. lief, wurden die Bilder öffentlich versteigert.

Mit dem Erlös werden nun, unter dem symbolischen Motto „Jedem Bürger seinen Apfel“ Apfelbäume gepflanzt. Nach der Montessori-Schule erhielten der Kinderhort Regenbogen, das Kinderhaus Kunterbunt und schließlich die Seniorenresidenz Hospital ihren Baum. Die Patenschaft ihre Bäume übernehmen jeweils die Kinder. Weitere Baumpflanzungen werden folgen.



2013

5.3. I 8.3. I 9.3. I 10.3. I 16.3. I 17.3. I 12.4. I 16.5. I 15.6. I 16.6. I 2.7. I 11.7. I 12.7. I 13.7. I 15.7. I 20.7. I 25.7. I 25.8. I 24.9. I 26.11. I 3.12.I 13.12.

Mein Ansbach - Klangporträt I Schulprojekte – Aktion Klima mobil I Kreativworkshops - Temporärer Energiepark

Im März 2013 startete die auf mehrere Jahre angelegte Reihe zum Thema Umweltschutz und Klimawandel.

Dienstag, 5.3. 19.30 Kammerspielsaal
21.30 LOFT
Eröffnung durch die Oberbürgermeisterin der Stadt Ansbach
Agenda 21 – Kino: More than honey


Dokumentation D / 2012 (94 Min)
Regie: Markus Imhoof
Ohne Altersbeschränkung

Seit Jahren ist ein weltweites rätselhaftes Bienensterben, das auch verheerende Auswirkungen auf den gesamten Biozyklus unserer Erde hat. Die Dokumentation hält das Leben einer Biene fest und zeigt die Wertschöpfungskette des Honigs bis hin zum Menschen. Von China, wo die Biene schon so gut wie ausgestorben ist bis hin zu Züchtern, die bereits in einem Wettbewerb um die wertvollen Pollen ringen. Am Ende steht eine traurige Prognose, die eine Zukunft ganz ohne die Honigbiene zeichnet.
Diskussionspartner: Thomas Radetzki (Mellifera e.V.) und Isabella Hirsch (Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft) und Norbert Hauer (Kreisverband Imker Ansbach des Landesverbands Bayerischer Imker/Bienenzüchterverein Ansbach)

Zudem:
Julia Harrer: Info-Visualiserungsanimation zum Thema Bienensterben (Hochschule Ansbach, FB Multimedia und Kommunikation)

.

 

Dienstag, 5.3. 21.30 - LOFT
Ausstellungseröffnung: Was isst Du?

Plakatausstellung von Studenten des Studiengangs Multimedia und Kommunikation.
Wir stellen uns mehrmals täglich diese Frage, nur machen wir uns wirklich Gedanken darüber oder sind wir nur gesteuert durch unser Verlangen? Im Rahmen einer Studienarbeit stellten sich Studenten der Hochschule Ansbach dieser Frage. Die Themenstellung aus dem 27. Plakatwettbewerb des Deutschen Studentenwerks fordert auf sich Gedanken zu machen. Wo kommt unser Essen her, ist Bio wirklich gesünder, gibt es moralische Bedenken beim Einkauf und beim Essen? Wie ist das Verhältnis junger Menschen nur Nahrung?
Ausstellungsdauer: 5.-10.3. (nach Vereinbarung: t:+981-205 96 80)
Öffnungszeiten mit Führungen:
Freitag, 8.3., 12.30-13.30
Samstag, 9.3., 15-18.00
Sonntag, 10.3., 15-18.00
oder nach Vereinbarung (info@das-loft.org, t:+981-205 96 80)


Samstag, 16.3., 19.30 Kammerspiele
Samstag, 16.3., 20.15 LOFT

Künstlergespräch und Video-Performance  Rúrí: Vocal-VI Minor
Rúrí: Water Vocal VI  2012, Linz (AEC). Foto: Marc Mühlberger
Nicht erst seit ihrer Teilnahme auf der Venedig Biennale 2003 gehört Rúrí zu den bekanntesten Künstlerinnen Europas. Das Werk der 1951 in Reykjavik geborenen Künstlerin handelt von  der Fragilität des Verhältnisses des Menschen zu seinem Lebensraum. Im Zentrum Ihres Interesses steht immer wieder auch das Wasser mit seiner konkreten Bedeutung als natürliche Ressource und seiner metaphorischen Qualität. Auch ihre Performance Vocal-VI Minor thematisiert das Verhältnis zwischen Mensch und Wasser.
www.ruri.is



Ausstellung verlängert bis 9.6. LOFT
Rúrí: Fragile Systeme 
Rúri: Future Cartography (Nile-delta), 2012
„Kunst ist für mich Philosophie“, sagt die isländische Künstlerin Rúrí. Tatsächlich kreist ihr Werk um zentrale Aspekte des Lebens. Übergeordnete Fragestellungen nach dem menschlichen Verhältnis zu Zeit, Kosmos und Umwelt prägen ihr gesamtes Schaffen. Ihre konzeptuellen Arbeiten, die ihre Form in unterschiedlichsten Ausdrucksmedien finden, sprechen den Betrachter sinnlich an. — Rúrí präsentierte ihre Werke in großen Museen der Welt, zuletzt im Kennedy Center in Washington oder im OK Centrum, Linz. Sie wurde im vergangenen Jahr mit einer umfassenden Retrospektive in der National Gallery of Iceland geehrt.
Die Ausstellung präsentiert Werke aus unterschiedlichen Schaffensperioden der renommierten Künstlerin.
Ausstellungsdauer: 16.3.-19.5.
Mittagsführungen: Jeden Freitag, 12.30 (ausser an Feiertagen)
Öffnungszeiten mit Führungen:
Sonntag, 17.3., 15-18.00
Sonntag, 19.5., 15-18.00
oder nach Vereinbarung (info@das-loft.org, t:+981-205 96 80)



Freitags, 3., 10., 17., 12.30 LOFT
Rúrí – Fragile Systeme
Führungen: Jeden Freitag, 12.30 oder nach Voranmeldung
(info@das-loft.org, t:+981-205 96 80)


Freitag, 12.4., 19.30 LOFT
Rúrí: Fragile Systeme  -  Screening 
Rúrí: Archive-Endangered Water 2003, la Biennale di Venezia
Im Rahmen der Ausstellung werden drei Filme der isländischen Künstlerin präsentiert. Gezeigt werden die Videoarbeiten ITEMS (1980/2006), Elegy (1999/2006) und eine Dokumentation über ihre wohl berühmteste Arbeit, die für Furore auf der Venedig Biennale 2003 sorgte: Archive-Endangered Waters.

Führungen: Jeden Freitag, 12.30 oder nach Voranmeldung
(info@das-loft.org, t:+981-205 96 80)

Donnerstag, 16.5., 19.30 Kammerspielsaal
Agenda 21 – Kino: Ökonomie des Glücks

2011 I R: Helena Norberg-Hodge, Steven Gorelick and John Page
Englisch mit Untertiteln
68 Minuten
Ein Chor aus Stimmen der sechs Kontinente fordert in dem Film „Die Ökonomie des Glücks – The Economics of Happiness" einen Wandel des Wirtschaftssystems. Die Dokumentation zeigt eine Welt, die sich in zwei gegensätzliche Richtungen entwickelt. Einerseits werben Regierungen und Großindustrie für die Globalisierung und Verfestigung der Macht der Konzerne. Andererseits widersetzen sich dieser Politik weltweit Menschen mit einer Forderung nach Neu-Regulierung von Handel und Finanzen. Im Gegensatz zu den alten Machtinstitutionen sind sie dabei, eine neue, andere Zukunft zu schmieden. Sie kommen zusammen, um ein neues, auf Menschlichkeit und ökologischer Wirtschaft basierendes Paradigma zu schaffen – hin zu einer lokalen Ökonomie. Der Film zeigt, dass unzählige Initiativen durch ein gemeinsames Ziel vereint sind: demokratischere, menschlichere, ökologische und lokale Ökonomien – die Gründung einer „Ökonomie des Glücks".
Diskussionspartner: Pfarrer Jens Porep (Friedenskirche Ansbach), Sophia Göppel (ehemalige studentische Mitarbeiterin beim Institut für ökologische Wirtschaftsforschung Berlin und Mitglied beim Netzwerk Wachstumswende) und N.N.



Samstag, 15.6.15-18.30 LOFT / Stadtraum                  
Sonntag, 16.6.15-17.00   LOFT
Kinder-Fotosafari durch Ansbach
2-tägiger Kinderworkshop                
Foto: Amrei Schulz-Pöpel
Mit jeweils einer eigenen, mitgebrachten Kamera ausgerüstet ziehen Kinder im Alter zwischen 6-12 Jahren in Kleingruppen durch die Ansbacher Innenstadt. Der intuitive Blick von Kindern nimmt unsere Umwelt anders wahr, als der ästhetisch orientierte und vorgeprägte des Erwachsenen. Angefangen bei der  Perspektive, die ca. 50cm niedriger ansetzt als bei den     „Großen“, erscheinen den „Kleinen“ die Dinge um sie herum größer und dichter. Ausgewählte Bilder jedes teilnehmenden Kindes werden im Rahmen einer Ausstellung in der zweiten Jahreshälfte präsentiert.

Anmeldung bis zum 15.Mai 2013:
Damaris Schultz-Pöpel  (daschpots@gmx.de, t: 0178-6928365)



Dienstag, 2.7., 19.30 Kammerspielsaal
Agenda 21 – Kino: Behind the Label

Dokumentation | IT 2012 | R: Barbara Ceschi  
Die italienisch-indische Co-Produktion blickt hinter die Kulissen und Machenschaften des Baumwollanbaus und der Textilindustrie. Viele Kleidungsstücke, die wir tragen, sind indischer Herkunft, denn Indien ist zweitgrößter Produzent für Textilien. Doch wer profitiert davon? Ist die Gentechnik wirklich der Schlüssel für die Entwicklung der Dritte-Welt-Länder, um Anschluss an Wohlstand zu bekommen?
Diskussionspartner: Maik Pflaum (Kampagne Saubere Kleidung), Elke Klemenz (RK Textil und Farcap).



Donnerstag, 11.7., 17.00 Eröffnung - Öffentlicher Raum (An der Riviera)
Freitag, 12.7. ganztägig
Samstag, 13.7., bis 15.00 (anschl. 15-18.00 Sonderöffnung im LOFT)
Lucia Dellefant – fairdrop  

Das Projekt der Münchner Künstlerin thematisiert unseren alltäglichen Gebrauch von „virtuellem Wasser“; sprich: die Unmengen von Wasser, die für die Produktion z.B. von Kleidungsstücken gebraucht werden, was in wasserarmen Herstellungsländern oftmals fatale Folgen für die Umwelt hat. – Der Passant kann sich im „fairdrop“-Kiosk T-Shirts aussuchen und kostenlos mitnehmen. Er wird zum Aktivist und trägt die Botschaft weiter.
Das Projekt wurde in Zusammenarbeit mit dem Wissenschaftler Nico Grove entwickelt und erstmals im vergangenen Jahr in München im Rahmen der Veranstaltung overtures ZeitRäume gezeigt.

Dienstag, 2.7., 19.00 Kammerspiele (Eingangsbereich)
Samstag, 13.7., 10-13.00 Johann-Sebastian-Bach Platz
DETOX: 3D-Banner-Aktion
Detox - Greenpeace Ansbach
Du siehst: ein Abwasserohr. Du siehst: Giftige Brühe. Du siehst das schmutzige Geheimnis der Textilindustrie. Denn immer noch gelangen große Mengen giftige Chemikalien in die Flüsse und verschmutzen das Trinkwasser - alles für unsere Klamotten. Das willst Du nicht? Du bist nicht alleine, denn tausende Menschen haben auch die Nase voll davon. Der Protest liegt auf der Straße: Mit dem neuen 3D Banner kann jeder mitmachen und auf witzige Art gegen den Chemiewahnsinn bei den Klamottenunternehmen protestieren. Foto machen! Twittern oder auf facebook posten!

Eine Aktion von Greenpeace-Ansbach.



Montag, 15.7., 17.00 Eröffnung: Brücken-Center
Ausstellung: Kinder-Fotosafari durch Ansbach



Links: Emma, 11 Jahre; rechts: Matteo, 7 Jahre

Wie nehmen Kinder unsere Welt wahr? Wo sehen Kinder ihre Umwelt bedroht und was sind ihre Wünsche für ihr Leben in dieser Stadt? Kinder zeigen uns, anhand von einer Foto Safari, ihren Blick auf unsere Stadt. Ausgewählte Resultate des von Damaris Schultz-Pöpel durchgeführten Kinderworkshops werden der öffentlichkeit präsentiert.
Ausstellungsdauer: 15.-20.7.
Am 20.7., 12.00 wurden die Werke versteigert. Mit dem Erlös von immerhin 590 Euro werden Apfelbäume gepflanzt, im Rahmen unserer Aktion: Jedem Bürger seinen Apfel.



Freitag, 12.7., 19.30 LOFT
Ausstellungseröffnung: Lucia Dellefant: everything could be differentLucia Dellefant
Eine Ausstellung der Münchner Künstlerin zu sozialer Verantwortung und bewusstem Handeln. Lucia Dellefant arbeitet an der Schnittstelle von Konzeptkunst, Malerei und Design, Kommunikation und Partizipation. In ihrer Malerei-Serie ‘political design` beleuchtet sie das Verhältnis des Individuums zu aktuellen gesellschaftlichen und politischen Themen.  Die 1965 in München geborene Künstlerin realisierte bereits zahlreiche situations- und handlungsbezogene Projekte im öffentlichen Raum.
Ausstellungszeitraum: 13.7.-25.8..
Öffnungszeiten mit Führungen:
Samstag, 13.7., 15-18.00
Sonntag, 25.8., 15-18.00
oder nach Vereinbarung (info@das-loft.org, t:+981-205 96 80)


Donnerstag, 25.7., 17.00 Eröffnung - Öffentlicher Raum (An der Riviera)
Im Rahmen von RESPECT - Ansbachs Kulturprogramm zu Umweltschutz und Klimawandel eröffnet in der kommenden Woche der temporäre Energiepark, initiiert vom freischaffenden Künstler Thomas Fitzthum.
Im Zentrum des temporären Energieparks steht ein funktionales Element: eine solarbetriebene Stromladestation für Mobiltelefone. Die Solarstele wurde vom Metallbetrieb Klaus Eberhardt angefertigt. Zukünftig kann hier kostenlos grüner Strom getankt werden. Zudem erarbeitete Thomas Fitzthum mit Kindern der Luitpoldschule und des Kindergartens Lummerland Wasser- und Windkraftelemente, die uns die allgegenwärtige Präsenz von Energie sinnlich erfahrbar machen.
Der temporäre Energiepark ist ein funktionales und metaphorisches Angebot an den Ansbacher Bürger und wird am Donnerstag, den 25.7. um 17.00 Uhr der Bevölkerung übergeben.

In Zusammenarbeit mit dem Gartenverlaghttp://thomasfitzthum.de/gartenverlag


Dienstag, 24.9., 19.30     
Agenda 21 – Kino
: Leben mit der Energiewende

Dokumention D 2012
Regie: Frank Farenski
„Die Energiewende macht den Strom unbezahlbar“, lautet einer der vielen Legenden gegen den Ausbau der regenerativen Energieträger. Das Gegenteil ist richtig: Ohne die Energiewende wird Strom und Wärme schon in absehbarer Zukunft für Verbraucher und Wirtschaft unbezahlbar. Jeden Tag wird die Produktion von Öko-Strom billiger, aber die sterbende konventionelle Energieindustrie verteidigt mit ihrem großen politischen Einfluß ihre alten Märkte.
Diskussionspartner: Frank Farenski

In Zusammenarbeit mit dem Evangelischen Bildungswerk.


Dienstag  26.11., 19.30 Kammerspielsaal
Agenda 21 – Kino
Silent Snow
Von der langsamen und unsichtbaren Vergiftung der Welt.

Dokumentarfilm NL 2011
Regie: Jan van den Berg, Pipaluk Knudsen-Ostermann
Die Weiten der Arktis sind ein herausragendes Beispiel für die unberührte Schönheit der Natur: Ein endloses Nichts, in dem nur wenige Lebewesen zu überleben wissen. Die Inuit haben sich an diese Umgebung angepasst. Aber ein lautloser Mörder zerstört ihre Gemeinschaft: Aus der gesamten Welt reichern sich hier, unbemerkt und unsichtbar, Rückstände von äußerst gefährlichen Chemikalien an und vergiften allmählich Menschen und Tiere. Sie reichern sich im Schnee an, in den Tieren – und letztendlich auch in den Menschen. Meeresströmungen und der Wind bringen Pestizide wie DDT nach Norden in das Land der Inuit. Die Folgen sind Krankheiten und eine niedrige Lebenserwartung. Auf einer Reise um die gesamte Welt suchen die Autoren nach Ursachen für diese unbemerkte Katastrophe und lernen Menschen kennen, die mit vollem Einsatz gegen die stille Vergiftung unserer Welt ankämpfen.      
Diskussion: Jan van den Berg


Dienstag, 3.12., 19.30 Kammerspielsaal
RESPECTacle - Feierlicher Jahresabschluss

   RESPECTacle

mit Poetry-Slam: Michael Jakob, Tobias Schmolke, Nils Frenzel und Martin Hönl, der Ethics Disco von DJ Kalle Laar (München), Kurzfilmen von Studenten der HS Ansbach und Diskussionen. Moderiert von Dr. Christian Schoen und Mathias Brenner.

RESPECT lädt zu einem bunten Abend in die Ansbacher Kammerspiele. Im Zentrum des Abends stehen Kurzfilmprojekte zu Themen wie Essen+Trinken, Wasser- und Energieverbrauch sowie biologische Vielfalt. Die Filme sind - wie ergänzend präsentierte Poster - im Rahmen der Reihe von Studentinnen und Studenten der HS Ansbach (Fachbereiche Multimedia und Kommunikation und Industrielle Biotechnologie) entstanden. Wie anregend und informativ ein kreativer Umgang mit ernsten Themen sein kann, wird auch durch die weiteren, hochkarätig besetzten Programmpunkte deutlich:
Der als Klangkünstler und Eigentümer des "Temporären Klangmuseums" international bekannte DJ Kalle Laar umrahmt die Veranstaltung durch seine Ethics Disco. Ausserdem können wir uns auf die Poetry-Slam-Beiträge von Michael Jakob und seinen Freunden freuen.

In Kooperation mit der HS Ansbach, mit besonderem Dank an Prof. Renate Hermann und Prof. Dr. Sibylle Gaisser.

Mit dieser ungewöhnlichen Veranstaltung beschließt RESPECT sein Programm 2013, bedankt sich bei allen Beiteiligten, Besuchern und Förderern und geht in die Vorplanung für 2014.


Freitag, 13.- 20.12. (ca. alle 8 Minuten)
Brücken-Center (Video-Wall)
Film-Clip: Virtuelles Wasser

Der indirekte Wasserverbrauch, der für jene Länder in denen die Baumwolle angebaut wird dramatische Folgen hat, war Thema von mehreren Filmen, die im Laufe des vergangenen Semesters am Fachbereich für Multimedia und Kommunikation bei Professor Renate Hermann entstanden. Alle Filme wurden bereits im Rahmen des feierlichen Abschlußevents RESPECTacle in den Kammerspielen gezeigt. Der beeindruckende Film von Maximilian Rügamer und Marc Spieler zum virtuellen Wasser wird nun für eine Woche im öffentlichen Raum präsentiert.


Mein Ansbach - Ein Klangporträt der Stadt
Ein Kulturprojekt des international renommierten Klangkünstlers Kalle Laar in Zusammenarbeit mit den Bürgern von Ansbach.

Wie klingt Ansbach? Welche Geräusche und Klänge charakterisieren unsereStadt? Welche schönen und welche störenden Töne begleiten unseren Alltag? Was hören Sie, wenn Sie die Augen schließen? Was hören Sie, wenn Sie an Ansbach denken?

Der Hörsinn bietet uns sehr viel – Angeregt öffnet er uns die Welt um uns herum neu, lässt uns die Umgebung neu wahrnehmen. Die Stadt erzählt unentwegt ihre Geschichten, jede Landschaft erklingt auf ihre ganz eigene Weise, jeder Ort hat seine akustische Identität.

Die Ansbacher Bürger sind eingeladen, Klänge ihrer Umwelt aufzunehmen und uns zu schicken, z.B. Lieblings- oder Störgeräusche, ihre Nachbarschaft, Verkehr, Eisenbahn, Schritte, Passagen, Kirchen und alles, was ihnen aus irgendeinem Grund auffällt. Wer sie selbst nicht aufnehmen kann, hat die Möglichkeit den Künstler über seinen Klangwunsch zu informieren – email: ansbach@klangmuseum.de und Klangpostkasten LOFT (Maximilianstr. 27-29).Dieser Klangwunsch wird in diesem Fall von uns aufgenommen.Kalle Laar wird aus allen eingegangenen Geräuschen und Klängen das Klangporträt Ansbach komponieren.

Das Konzept sieht vor, im Vorfeld mit verschiedenen Bevölkerungsgruppen, z.B. Schülern, Studenten oder Senioren zusammenzuarbeiten, um eine authentische und abwechslungs-reiche Komposition zu entwickeln, das erste und einzigartige Klangporträt der Stadt Ansbach!

Projektstart: 5.12.13; Deadline: 2.3.14
Projektträger von Mein Ansbach ist der pilotraum01 e.V., initiiert von Dr. Serafine Lindemann und Dr. Christian Schoen.
www.soundmuseum.com/Ansbach

Praktische Informationen:
Bis wann können Sie Klänge einreichen? Einsendeschluss ist der 2.3.14.

Wohin können Sie ihre Klänge und Geräusche verschicken?
Entweder per email an ansbach@klangmuseum.de und/ oder in den Klangpostkasten LOFT (Maximilianstr. 27-29 [im Durchgang Innenhof Kammerspiele] in 91522 Ansbach) einwerfen oder schicken.

Wie können die Klänge und Geräusche gespeichert und übermittelt werden?
Auf jedebeliebige Art und Weise, z.B. auf Kassette, Stick, CD, SD-Karten oder auchals email-Anhang an ansbach@klangmuseum.de.

Gibt es Anforderungen an die Aufnahmequalität oder die Länge der Aufnahme? Nein

Darf ein Teilnehmer mehrere Beiträge einschicken? Ja

Gibt es auch eine Belohnung für diejenigen, die sich beteiligen? Nein, im Gegenteil: Das Projekt darf mit einer steuerwirksamen Spende unterstützt werden.
Spendenkonto des pilotraum01, Konto: BLZ: 701 694 64 / KTO-NR.: 616494
BIC: GENODEF1MO7, IBAN: DE69701694640000616494;
Kennwort: Ansbach klingt

Welche Gesamtlänge wird das Projekt am Ende haben? Geplant sind zwischen 25 und 45 Minuten.


Pädagogische Projekte

Schulprojekte – Aktion Klima mobil

Bildung von schulischen Arbeitsgemeinschaften im  Rahmen der Aktion Klima! mobil des Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. Interessierte Schulen bzw. Schulklassen werden mit dem klimamobil ausgestattet. Die Schüler begeben sich auf eine „Klimaschutz - Entdeckungstour" durch Ansbach. Sie erstellen ihr eigenes Projekt und ihre eigene Präsentation / Kurzfilm mit Hilfe der beigefügten Videokamera.

Mehr Informationen und Anmeldungen: t: 0981-51397, martin.stuempfig@ansbach.de


Plakate in der Stadt

Studenten des Studiengangs Multimedia und Kommunikation entwerfen in einem Wettbewerb Plakate zu vielschichtigen und aktuellen Themen des Lebens. Wie gehen wir mit unserem Müll um, wo kaufen wir unsere Kleidung und wer hat sie unter welchen Bedingungen erzeugt, und nicht zuletzt... wie wollen wir leben?


Outdoor-TV
Foto: Rainer Sturm_pixelio.de

Klimaschutz, Energiewende, virtueller Wasserverbrauch, ökologischer Fußabdruck  - globale Themen für die auch die Ansbacher sensibilisiert werden sollen. Was gibt es bereits an Initiativen, was kann jeder für sich selbst ändern? Im Studiengang Multimedia und Kommunikation der Hochschule Ansbach steht für die Studierenden im Modul “Outdoor-TV” eine Kooperation mit RESPECT auf dem Plan. Entstehen werden verschiedene Filmbeiträge, die regionale Projekte zum Umweltschutz visualisieren und zu ressourcenschonendem Handeln motivieren sollen.

Die Filme werden teilweise im öffentlichen Raum, etwa der Videowall im Brücken-Center, teilweise im Rahmen des Abschlussevents zu sehen sein.